Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)


§1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Angebote und Leistungen zwischen
Openline Solutions, Inhaber: Olaf John, Hauptstraße 8, 63762 Aschaffenburg
(nachfolgend „Dienstleister“)
und seinen Kunden.

(2) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.

(3) Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Nutzung der Leistungen ausgeschlossen.

(4) Abweichende oder entgegenstehende AGB des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.


§2 Vertragsgegenstand

(1) Der Dienstleister erbringt IT-Dienstleistungen, insbesondere:

  • IT-Beratung und Planung
  • System-, Server- und Netzwerkadministration
  • Wartung, Support und Fehleranalyse
  • Fernwartung und Vor-Ort-Service
  • Cloud-, Hosting- und Automatisierungslösungen
  • Software-, Web- und Skripterstellung
  • sonstige IT-Dienstleistungen gemäß individueller Vereinbarung

(2) Es handelt sich – sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart – um Dienstverträge gemäß § 611 BGB. Ein konkreter Erfolg wird nicht geschuldet.


§3 Vertragsschluss

(1) Angebote sind freibleibend und unverbindlich.

(2) Ein Vertrag kommt zustande durch:

  • schriftliche oder elektronische Annahme eines Angebots
  • Beauftragung per E-Mail
  • tatsächlichen Beginn der Leistungserbringung

§4 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt alle zur Leistungserbringung notwendigen Informationen, Zugänge, Systeme, Daten und Ansprechpartner rechtzeitig zur Verfügung.

(2) Der Kunde versichert, zur Nutzung und Bearbeitung aller überlassenen Systeme und Daten berechtigt zu sein.

(3) Der Kunde ist selbst für regelmäßige Datensicherungen verantwortlich, sofern keine gesonderte Vereinbarung zur Datensicherung besteht.

(4) Mehraufwand oder Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung gehen zu Lasten des Kunden.


§5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung erfolgt gemäß Angebot:

  • als Festpreis
  • nach Zeitaufwand
  • oder im Rahmen eines Wartungs-/Servicevertrags

(2) Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer.

(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.

(4) Bei Zahlungsverzug ist der Dienstleister berechtigt, Verzugszinsen gemäß § 288 Abs. 2 BGB sowie eine Verzugspauschale von 40 € zu verlangen.


§6 Service Level Agreements (SLA)

(1) SLA gelten nur, wenn sie ausdrücklich schriftlich vereinbart wurden.

(2) Beispielhafte Reaktionszeiten (sofern vereinbart):

  • Kritische Störung: Reaktion innerhalb von 4 Stunden
  • Hohe Priorität: Reaktion innerhalb von 8 Stunden
  • Normale Anfragen: Reaktion innerhalb von 1–2 Werktagen

(3) SLA gelten ausschließlich während der vereinbarten Servicezeiten.

(4) Eine permanente Verfügbarkeit oder Erfolgsgarantie ist nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.


§7 Notfall- und Bereitschaftsregelungen

(1) Notfall- oder Bereitschaftsdienste außerhalb der regulären Geschäftszeiten bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.

(2) Leistungen außerhalb der Geschäftszeiten können mit Zuschlägen berechnet werden.

(3) Ohne entsprechende Vereinbarung besteht kein Anspruch auf Notfall- oder Bereitschaftsleistungen.


§8 Fernwartung

(1) Der Dienstleister ist berechtigt, Leistungen per Fernzugriff (z. B. VPN, Remote-Desktop) zu erbringen.

(2) Der Kunde stellt die technischen Voraussetzungen für den Fernzugriff sicher.

(3) Der Kunde trägt die Verantwortung für die Sicherheit seiner Systeme während der Fernwartung.


§9 Cloud- und Hosting-Leistungen

(1) Cloud- und Hosting-Leistungen werden – sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart – über Drittanbieter erbracht.

(2) Der Dienstleister haftet nicht für:

  • Ausfälle oder Störungen der Infrastruktur von Drittanbietern
  • Datenverluste oder Sicherheitsvorfälle bei externen Diensten
  • Änderungen der Leistungen oder Geschäftsbedingungen des Anbieters

(3) Es gelten ergänzend die AGB der jeweiligen Drittanbieter.


§10 Open-Source-Software

(1) Der Einsatz von Open-Source-Software ist zulässig.

(2) Für Open-Source-Komponenten gelten ausschließlich die jeweiligen Lizenzbedingungen.

(3) Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für:

  • Sicherheitslücken
  • Funktionsänderungen
  • Einstellung von Open-Source-Projekten

§11 Haftung

(1) Der Dienstleister haftet uneingeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Dienstleister nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

(3) Die Haftung für Datenverlust besteht nur, wenn der Kunde ordnungsgemäße Datensicherungen durchgeführt hat.

(4) Die Haftung für entgangenen Gewinn, Produktionsausfall oder mittelbare Schäden ist ausgeschlossen.


§12 Mindestlaufzeit und Kündigung

(1) Wartungs- und Serviceverträge haben, sofern nicht anders vereinbart, eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten.

(2) Der Vertrag verlängert sich automatisch um weitere 12 Monate, sofern er nicht mit einer Frist von 4 Wochen zum Laufzeitende gekündigt wird.

(3) Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.


§13 Vertraulichkeit und Datenschutz

(1) Beide Parteien verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung aller nicht öffentlichen Informationen.

(2) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß DSGVO.

(3) Sofern erforderlich, wird eine separate Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) geschlossen.


§14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz des Dienstleisters.

(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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